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Mitgliedseinrichtungen

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Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V.
Talstraße 30
66119 Saarbrücken

Tel.: 0681/9 26 11-0
Fax: 0681/9 26 11-99
E-Mail: mail [at] skgev.de

Inhalt

Informationen über die Krankenhausversorgung

Medizinische Versorgung

Die saarländischen Krankenhäuser nehmen eine zentrale Stellung in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung ein. Im Jahr 2011 versorgten die 23 saarländischen Krankenhäuser insgesamt 266.000 Patienten. Hierfür standen rund 6.450 Betten zur Verfügung. Trotz starker Bettenreduzierungen in den vergangenen Jahren und immer kürzerem Krankenhausaufenthalt - im Durchschnitt heute 7,7 Tage (1994: 11,8 Tage) – ist die Zahl der behandelten Patienten seit 1994 um 14 % gestiegen.

Krankenhäuser bieten Gesundheitsversorgung aus einer Hand. Bei der stationären Behandlung sind sie als Erbringer sämtlicher Gesundheitsleistungen für die ganzheitliche Betreuung ihrer Patienten verantwortlich. Neben der stationären und teilstationären Behandlung gehören zusätzlich ambulante Angebote zum Leistungsspektrum der Krankenhäuser.


Medizinische Forschung und Lehre

Neben dem Universitätsklinikum des Saarlandes leisten die saarländischen Krankenhäuser wichtige und praxisorientierte Entwicklungsarbeit für den Fortschritt in der Medizin. Darüber hinaus bilden das Universitätsklinikum des Saarlandes sowie die akademischen Lehrkrankenhäuser Ärzte aus und bieten fachärztliche Weiterbildung an.


Beschäftigung und Ausbildung

Krankenhäusern kommt eine wichtige arbeitsmarktpolitische Bedeutung zu. Insgesamt sind ca. 14.300 Mitarbeiter aus dem medizinischen, pflegerischen, sozialen, kaufmännischen und technischen Bereich in saarländischen Krankenhäusern beschäftigt. Die saarländischen Kliniken gehören somit zu den größten Arbeitgebern in der Region mit ergänzenden Beschäftigungseffekten bei Zulieferern und Betrieben, die ihre Aufträge direkt oder indirekt von den Krankenhäusern erhalten.

Zudem bilden Krankenhäuser in den verschiedensten Berufen aus. In den saarländischen Krankenhäusern stehen an Schulen für Berufe des Gesundheitswesens über 2.000  Ausbildungsplätze zur Verfügung. Neben den Pflegeberufen bilden die Krankenhäuser auch Diätassistenten, Krankengymnasten sowie Medizinisch-technische Assistenten und in vielen anderen - z.B. kaufmännischen und technischen - Bereichen aus.


Wirtschaftsfaktor

Das Finanzvolumen für die voll- und teilstationäre Patientenversorgung in den saarländischen Krankenhäusern beträgt jährlich rund 900 Mio. Euro. Davon entfallen ca. 60% auf Personal- und ca. 40% auf Sachausgaben. Hinzu kommen Investitionsausgaben des Landes von ca. 32 Mio. EUR pro Jahr für Krankenhausbaumaßnahmen und Großgerätebeschaffungen sowie ein Vielfaches an Investitionsausgaben aus den Eigenmitteln der Krankenhäuser. Die von den Kliniken insgesamt erzeugte Nachfrage an Waren, Dienstleistungen und Investitionsgütern induziert einen Wirtschaftsfaktor, der oft die Infrastruktur einer ganzen Region sichert.