SKG - Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V.[http://www.skgev.de/SKG-Nachrichten | Druckdatum: 22.11.2017]

SKG-Nachrichten

08.07.2016

Menschliches Gesicht - Krankenhausgesellschaft will Pflege am Bett stärken


Der Vorstand der Saarländischen Krankenhausgesellschaft e.V. (SKG) hat sich in seiner gestrigen Sitzung erneut mit der Situation der Pflege in den saarländischen Krankenhäusern befasst.

Kategorie: SKG-Nachrichten

Einstimmig wurde beschlossen, den Dialog mit den Pflegekräften, den Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten, Mitarbeitervertretungen und der Politik mit dem Ziel zu intensivieren, finanzierbare Wege zu einer besseren Personalausstattung zu finden. Die SKG wird sich in die Beratungen zum saarländischen Pflegepakt aktiv einbringen. Der Vorsitzende der SKG, Manfred Klein, erklärt: „Wir unterstützen alles, was dazu führen wird, dass mehr Pflegestellen in den Krankenhäusern auf Dauer finanziert werden. Gleichwohl weist der Vorstand zum wiederholten Male darauf hin, dass die saarländischen Krankenhäuser keine Tarifpartner sind und deshalb auch nicht befähigt sind, in Tarifverhandlungen mit einer Gewerkschaft einzutreten."

Gegenwärtig werde auf Bundesebene zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Bundesgesundheitsministerium geprüft, ob in den Fallpauschalen zur Bezahlung einer Krankenhausbehandlung ein höherer Betrag für die erforderliche Pflege am Bett berücksichtigt werden müsse. „Wir können jedoch nur dann neue Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter einstellen, wenn die Finanzierung dieser Stellen auch dauerhaft gesichert ist. Darum ist es unser Ziel, eine bessere Bezahlung der Krankenhausbehandlung zu erreichen, die auch den notwendigen Personaleinsatz tatsächlich abbildet“, betont Manfred Klein. Und er fügt hinzu: „Die Krankenhausleitungen stehen zu ihren Pflegekräften. Wir wissen um die hohe Einsatzbereitschaft und haben davor großen Respekt. Zu der Genesung der Patienten gehören die Pflegenden mit ihrer Kompetenz und ihrer Empathie maßgeblich dazu. Sie geben unseren Krankenhäusern ein menschliches Gesicht.“