SKG - Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V.[http://www.skgev.de/SKG-Pressemitteilungen | Druckdatum: 21.11.2017]

SKG-Pressemitteilungen

16.09.2015

Erster Internationaler Tag der Patientensicherheit


Für Patientinnen und Patienten wird die Sicherheit in den 21 saarländischen Krankenhäusern groß geschrieben. Anerkannte Regeln der Hygiene werden von den hier tätigen Pflegekräften und Ärzten selbstverständlich beachtet, Patienten und Besucher bereits im Eingangsbereich der Krankenhäuser auf die Händehygiene aufmerksam gemacht.

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Um Verwechslungen von Patientinnen und Patienten vorzubeugen, werden Armbänder zur Personenidentifikation eingesetzt. Sturzprophylaxe wird insbesondere bei älteren Patienten und Menschen mit einer Einschränkung des Bewegungsapparates aktiv betrieben. Die Verantwortlichen in den saarländischen Krankenhäusern und ihre Mitarbeiter geben ihr Bestes, damit kein Patient Angst um seine Sicherheit in einer hiesigen Klinik haben muss.

Derzeit berät der Deutsche Bundestag das Krankenhausstrukturgesetz, das unter anderem auch die Patientensicherheit fördern will. Der Geschäftsführer der Saarländischen Krankenhausgesellschaft e.V. (SKG), Dr. Thomas Jakobs, ist überzeugt, dass es für das Saarland keiner Gesetzesinitiative dieser Art bedurft hätte. „Schon heute wird bei uns der Patientensicherheit sehr große Aufmerksamkeit geschenkt.“ Der von dem Gesetz indirekt erzwungene Personalabbau in manchen Krankenhäusern werde sich allerdings auch auf die Patientensicherheit negativ auswirken können. Daran ändere auch das geplante Pflegestellenförderprogramm nichts, weil allein die Krankenhäuser im Saarland pro Jahr mehr als 16 Millionen Euro an Einnahmen verlieren werden. „Das geplante Gesetz ist ein großer Etikettenschwindel und wird die Patientensicherheit vielmehr gefährden.“

Die Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V. (SKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger im Saarland. Sie vertritt seit 1950 die Interessen der gegenwärtig 21 öffentlichen und freigemeinnützigen Krankenhäuser des Saarlandes in der Landes- wie Bundespolitik und nimmt ihr per Gesetz übertragene Aufgaben wahr. Die saarländischen Krankenhäuser versorgen jährlich stationär etwa 300.000 Patienten. Mit zusammengenommen rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind sie einer der größten Arbeitgeber des Saarlandes.

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