SKG - Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V.[http://www.skgev.de/SKG-Nachrichten | Druckdatum: 22.11.2017]

SKG-Nachrichten

31.05.2013

Bisherige Erfolge im Projekt +P


das Projekt +P der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die Fachhochschule Bielefeld und sechs katholischer Krankenhäuser im Saarland und in Rheinland-Pfalz informieren über die bisherigen Erfolge.
Kategorie: SKG-Nachrichten

Inzwischen werden bereits über 30, aus dem Krankenhaus entlassene Patienten durch Ehrenamtliche Paten unterstützt. Im Juni 2013 werden im CaritasKlinikum Saarbrücken und dem Hetzelstift Neustadt weitere Patenschulungen angeboten, für die weitere Interessenten gesucht werden.

Es war für mich eine große Erleichterung, zu wissen, an wen ich mich wenden kann.“
So fasst es Frau Schneider (Name geändert) zusammen, wenn sie über die Zeit mit ihrer ehrenamtlichen +P-Patin berichtet. Ein ähnlich gutes Gefühl kennen inzwischen über 30 Patienten, die seit Jahresbeginn aus dem CaritasKlinikum Saarbrücken, dem Hetzelstift Neustadt oder dem Marienkrankenhaus St. Wendel entlassen worden sind. Sie alle nehmen am Projekt +P teil, in dem ältere Patienten in den ersten drei Monaten nach ihrem Krankenhausaufenthalt durch einen ehrenamtlichen +P-Paten unterstützt werden.

Das Projekt +P wurde von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken entwickelt und wird derzeit in 6 katholischen Krankenhäusern im Saarland und der grenznahen Pfalz umgesetzt und evaluiert. +P hat sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitliche Situation und Lebensqualität sowie die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützung zu verbessern.

„Damit das Konzept +P zukünftig jedoch auch in weiteren Krankenhäusern umgesetzt werden kann, sind wir auch auf die Mithilfe von älteren Patienten aus den Kliniken Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen, dem CaritasKlinikum Saarbrücken St. Josef und dem Vinzentiuskrankenhaus Landau angewiesen. Diese werden während ihres stationären Aufenthalts gebeten, im Verlauf von sechs Monaten insgesamt drei Fragebögen auszufüllen, in denen sie ihre gesundheitliche Situation ohne Patenbegleitung bewerten“, erklärt der Leiter des Projekts Prof. Dr. Thomas Altenhöner.„Ab Mitte 2014 könnte das Konzept +P dann aber auch in anderen Kliniken Patienten die Entlassung aus dem Krankenhaus erleichtern“, so Thomas Jungen, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser Saarland. Die Förderung des Ehrenamts sei ein wichtiges Anliegen der katholischen Krankenhäuser im Saarland: „In dem Projekt +P werden die Ehrenamtlichen besonders intensiv betreut. Mit den Erfahrungen aus dem Projekt wollen wir unsere Krankenhäuser noch interessanter für Ehrenamtliche machen und zu einer bestmöglichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten beitragen.“ Die Unterstützung der Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit fängt bereits vor der ersten Patenschaft an. Möchte jemand +P-Pate werden, wird er zunächst in einer 2-tägigen Schulung für seine Tätigkeit qualifiziert und erhält hierfür nach Abschluss ein besonderes Zertifikat.

Damit in Zukunft noch mehr älteren Menschen durch eine Patenbegleitung die Rückkehr in den Alltag nach dem Krankenhausaufenthalt erleichtert werden kann, finden in den Krankenhäusern in Saarbrücken am 28.und 29. Juni und in Neustadt an der Weinstraße am 21. und 22. Juni weitere Patenschulungen statt. Jeder, der sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit als +P-Pate interessiert, kann sich ab sofort telefonisch oder über die Internetseite über +P (www.plusp.org) informieren. Anmelden kann man sich entweder beim +P-Team der Hochschule oder direkt bei den

Ansprechpartnern in den Kliniken.Ansprechpartner des +P-Teams: Frau Philippi und Herr Köhler (0681/5867-380 oder per E-Mail (plusp [at] htw-saarland.de)Ansprechpartner am CaritasKlinikum Saarbrücken: Herr Eckel (0681/406-2806)Ansprechpartner im Hetzelstift Neustadt: Frau Heine (06321/859-8001)Ansprechpartner in St. Wendel: Frau Marx und Herr Backes (06851/59-1202 oder -1204)